Augenpflaster für Kinder!

Die ORTOPAD Augenpflaster App

Erfahren Sie mehr zum Thema Schielen!

Stöbern Sie durch unsere ORTOPAD® Seite und informieren Sie sich über die verschiedenen Augenpflaster für Kinder. Sie erhalten hier viele Infromationen zum Schielen bei Kindern und wie man die Okklusionstherapie für sie so angenehm wie möglich gestaltet. Finden Sie nützliche Tipps, Erfahrungsberichte, Motivationstricks, Übungsunterlagen für die Schieltherapie und vieles mehr. 

Antworten auf die häufigsten Fragen, die sich Eltern stellen, geben wir Ihnen direkt hier:

Warum helfen Augenpflaster gegen Schielen?

Wenn ein Auge schielt, werden dem Gehirn unterschiedliche Seheindrücke beider Augen übermittelt und diese passen nicht mehr zueinander. Als Reaktion darauf blendet das Hirn die Bilder des schielenden Auges aus. Die Sehkraft des abweichenden Auges wird nicht mehr beansprucht und wird dadurch immer schwächer. Genau hier setzt die Augenpflaster-Therapie an. Das gesunde oder besser sehende Auge des Kindes wird abgeklebt, sodass das Gehirn gezwungen wird, die Seheindrücke des schielenden Auges zu nutzen. Auf diese Weise wird das Sehvermögen wieder trainiert. Üblicherweise verbessert sich die Sehkraft schon nach kurzer Zeit.

Wann muss Schielen therapiert werden?

Bei einem Säugling bildet sich das Sehvermögen Schritt für Schritt aus. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Baby bis zum dritten Monat gelegentlich schielt. Wenn ein Baby also älter als drei Monate ist und seine Augen nicht parallel stehen, sollte ein Augenarzt/eine Augenärztin oder eine Orthoptistin/ein Orthoptist befragt werden. Schielen – im Fachbegriff „Strabismus“ – zeigt sich darin, dass ein Auge immer wieder von der gemeinsamen Sichtachse abweicht. Gerade im Kinderalter ist diese Fehlstellung und als Folge die funktionelle Sehschwäche (Amblyopie) gut behandelbar, weshalb Eltern möglichst schnell reagieren sollten.

Rund fünf Prozent aller Babys und Kinder schielen oder weisen eine funktionelle Sehschwäche (Amblyopie) auf. In diesem Fall muss das Kinderauge behandelt werden. Mit der richtigen Therapie lässt sich die Schwachsichtigkeit fast immer verbessern. Dabei gilt: je früher die Augenpflaster-Therapie beginnt, desto schneller kann dem Kind geholfen werden. Damit die Sehfähigkeit im Jugend- und Erwachsenenalter nicht eingeschränkt ist, sollte eine Schieltherapie bis zum 10ten Lebensjahr erfolgt sein. Wenn ungefähr bis zu diesem Alter keine Therapie erfolgt, bleibt die Sehschwäche lebenslang erhalten und kann auch später nicht mehr voll geheilt werden.

Wie verläuft die Augenpflaster-Therapie?

Die erste wichtige Information für Eltern: eine Augenpflastertherapie – im Fachjargon Okklusionstherapie genannt – ist einfach, schmerzfrei und wirksam. Mit der Unterstützung von Augenarzt und Sehschule wird festgelegt, wann und wie lang ein Kind das Augenpflaster trägt. Eltern können die Anwendung selbst übernehmen. Das nicht schielende oder besser sehende Auge wird mit dem Pflaster phasenweise nach einem individuellen Therapieplan abgeklebt. Dafür wird das Augenpflaster einfach direkt auf das gesunde Auge geklebt. Eine vorhandene Brille kann unkompliziert darüber getragen werden. 

Wenn die Augenpflaster nach ärztlichem Rat genutzt werden, sollte sich die Sehschärfe schnell bessern. Die Behandlung wird, wie erwähnt, gemeinsam mit dem Augenarzt/der Augenärztin und der Orthoptistin/dem Orthoptisten der Sehschule abgestimmt. Dabei wird individuell festgelegt, zu welchen Zeiten das Kind die Augenpflaster tragen soll und welche zusätzlichen Sehübungen die Pflastertherapie unterstützen können. Üblicherweise ist es so, dass je älter ein Kind ist, es das Pflaster länger am Stück tragen kann. Die Therapie wird immer dem jeweiligen Befund angepasst. Da die hier angebotenen Augenpflaster hautfreundlich, hypoallergen, latexfrei, ohne Konservierungsstoffe und sehr angenehm zu tragen sind, ist auch eine längere Nutzung kein Problem. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter dem Menüpunkt Qualität.

Wie können Kindern während der Therapie unterstützt werden?

Neben der fachkompetenten Betreuung in den Sehschulen, können Kinder auch im Alltag ihr schielendes oder sehschwaches Auge weiter trainieren. Gerade wenn sich das augenpflastertragende Kind im Nahbereich konzentriert beschäftigt, kann sich die Sehschärfe dadurch verbessern. Das schwächere Auge wird durch Lesen, Malen, Basteln und andere Arbeiten im Nahbereich vermehrt gefordert. Auf diese Weise kann die individuelle Therapie unterstützt werden. Gezielte Übungen und nützliche Spiele – wie Suchaufgaben und Ausmalbilder – können sie unter Sehtraining kostenlos herunterladen und ausdrucken. 

Auch die individuelle Auswahl der Pflaster trägt zur Motivation der kleinen Patienten bei. Wenn ein Kind Seeräubergeschichten liebt, wird es bevorzugt Seemannsmotive tragen. Wenn ein Kind Fan von Dinosauriern oder Prinzessinnen ist, werden Pflaster mit dementsprechenden Motiven eher begeistern. Unsere Kollektion bietet für fast jedes Interesse passend bedruckte Augenpflaster an. Einen Teil der bunten Auswahl finden Sie unter Pflaster. Je mehr Freude das Kind an und mit dem Pflaster hat, umso aktiver macht es mit – und umso eher kann sich ein Therapie-Erfolg einstellen. Unter Motivationstipps finden Sie Ideen, die helfen, damit Ihr Kind das Augenpflaster gern trägt. Auch Motivationsartikel sind hier von ORTOPAD® erhältlich. 

Weitere gängige Fragen und Antworten zur Nutzung der Augenpflaster finden Sie unter FAQ

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